Sie stehen wieder einmal am Flughafen und warten mit vielen Anderen in einer langen Reihe auf die Sicherheitskontrolle. Unmut über die Dauer und die scheinbare Willkür der Kontrollen macht sich breit. Stellen Sie sich vor, auf einer Tafel würde Ihnen während des Wartens erklärt, dass die Täter ihre Waffen bei der jüngsten Flugzeugentführung unter dem Gürtel versteckt an Bord geschmuggelt hatten und dass erst kürzlich Sprengstoffzünder entdeckt wurden, die in Schuhsohlen versteckt waren. Zweifellos würde es Ihnen dann leichter fallen, die Unannehmlichkeiten der Kontrollen zu ertragen. Sie würden sich dem Sicherheitspersonal gegenüber gelassener verhalten und dieses seine Arbeit im Gegenzug mit mehr Freundlichkeit und möglicherweise mit mehr Konsequenz durchführen.
Der Erfolg von Sicherheitsmaßnahmen hängt nicht nur von hoch entwickelten technischen Lösungen ab. Ebenso wichtig ist auch die Akzeptanz jener, die mit diesen Maßnahmen umgehen oder durch sie geschützt werden sollen. Akzeptanz wiederum setzt Wissen und Einsicht voraus und diese entstehen durch Kommunikation. Wo auf eine adäquate Kommunikation verzichtet wird, machen sich nicht selten Ängste und Vorurteile breit. Komplizierte technologische Lösungen, die vom Laien nur schwer nachzuvollziehen sind, wecken Skepsis. Kommen dann noch Einschränkungen und Unbequemlichkeiten, mit denen Sicherheitsmaßnahmen oft verbunden sind, hinzu, dann führt das immer wieder zu Nachlässigkeit oder gar stillem Boykott.
Anbieter von Sicherheitslösungen sind deshalb gut beraten, sich neben technologischer Entwicklung und klassischer Marketingkommunikation frühzeitig mit den Haltungen relevanter Anspruchsgruppen zu befassen und Einfluss auf deren Meinungsbildung zu nehmen.
Was ist dabei zu beachten? Da wäre zunächst der Zeitfaktor: Versuchen Sie, mögliche Sorgen und Ängste aller Betroffenen frühzeitig zu erkennen. Nehmen sie diese Meinungen ernst, auch wenn sie Ihnen übertrieben und unbegründet vorkommen. Forschen Sie nach den dahinter stehenden Interessen und Motiven. Unterscheiden Sie einzelne Teilzielgruppen und identifizieren Sie deren Meinungsführer. Erklären Sie Ihre Position ehrlich und anschaulich. Verwenden Sie eine Sprache, Bilder und Gleichnisse, die der jeweiligen Zielgruppe vertraut sind.
Nicht immer sind Ingenieure, Programmierer und anderen Fachleute geeignet, die von ihnen entwickelten technischen Lösungen einem breiten Publikum zu erklären. Fachspezifische Ausdrücke gilt es, so weit als möglich zu vermeiden und die zugrunde liegenden technischen Prinzipien gegebenenfalls zu vereinfachen. Spätestens an dieser Stelle sollten Sie auf die Hilfe spezialisierter Kommunikationsfachleute zurückgreifen.
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wbpr Public Relations verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen bei der Kommunikation von Sicherheitsthemen und kann Ihnen geeignete Fachleute zur Seite stellen. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir das Interessengemenge und die Meinungsbilder bei Ihren Anspruchsgruppen, legen Teilzielgruppen fest und erstellen auf dieser Basis ein Kommunikationskonzept. Gern unterstützen wir Sie auch bei dessen operativer Umsetzung, finden eine zielgruppengerechte Sprache und formulieren eine Botschaft, die ins Schwarze trifft.
Wir bringen Meinungen in Bewegung.
06.10.2008
Von: wbpr Potsdam